Technik

Energieeffizienz bei Haushaltsgeräten
Tipps zum Sparen bei Kühlschrank, Herd, Waschmaschine & Co.

5. Januar 2025
9 Min. Lesezeit

Stromkosten entstehen zu einem großen Teil durch Kühlschrank, Herd, Waschmaschine und Geschirrspüler. Mit der richtigen Nutzung und ein paar einfachen Regeln können Sie den Verbrauch spürbar senken – ohne auf Komfort zu verzichten.

Moderne Küche mit Haushaltsgeräten

Energieeffizienzklassen: A bis G

Seit 2021 gilt EU-weit die neue Skala A bis G. A (grün) steht für die besten Geräte, G (rot) für die größten Stromfresser. Die alten Klassen A+, A++ und A+++ gibt es bei Neugeräten nicht mehr – dafür sind die Anforderungen an die oberen Stufen strenger geworden.

Beim Neukauf lohnt sich:

  • Kühlschrank, Gefrierschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler: möglichst Klasse A oder B wählen.
  • Energieverbrauch in kWh/Jahr auf dem Label vergleichen – das zeigt die echten Kosten.
  • Geräte passend zur Haushaltsgröße wählen: zu groß = unnötiger Verbrauch.

Ein neuer Kühlschrank der Klasse A verbraucht oft nur halb so viel Strom wie ein alter mit gleichem Volumen. Bei dauerlaufenden Geräten rechnet sich der Tausch meist innerhalb weniger Jahre.

Kühlschrank und Gefrierfach

Der Kühlschrank läuft rund um die Uhr. Schon kleine Änderungen wirken sich auf die Stromrechnung aus.

  • Temperatur: 5–7 °C im Kühlbereich und etwa -18 °C im Gefrierbereich reichen aus. Jedes Grad kälter erhöht den Verbrauch.
  • Standort: Nicht neben Herd, Heizung oder in direkter Sonne. Rückseite und Seiten müssen gut belüftet sein.
  • Tür zu: Nur kurz öffnen, nichts Warmes reinstellen. Dichtung regelmäßig prüfen und sauber halten.
  • Voll aber nicht überladen: Volle Fächer speichern Kälte besser; zu voll blockiert die Luftzirkulation.

Waschmaschine und Trockner

Waschmaschine und Trockner verbrauchen vor allem Strom für Erwärmen und Antrieb. Mit der richtigen Nutzung sparen Sie deutlich.

  • Voll beladen: Nur volle Maschinen laufen lassen – Teilbeladung ist pro Kilogramm Wäsche teurer.
  • Niedrige Temperatur: 30 °C reicht für normal verschmutzte Alltagswäsche oft aus. Kochwäsche nur bei Bedarf.
  • Öko-Programme nutzen: Sie dauern länger, verbrauchen aber weniger Strom und Wasser.
  • Trockner: Wäsche vorher gut schleudern. Flusensieb nach jedem Lauf leeren – verstopftes Sieb erhöht den Verbrauch.

Geschirrspüler und Herd

Geschirrspüler: Im Vergleich zum Handspülen spart ein voll beladener Geschirrspüler Wasser und oft auch Energie. Eco-Programme nutzen, Maschine voll machen und Siebe regelmäßig reinigen.

Herd und Backofen: Topf- und Pfannengröße an die Platte anpassen, Deckel beim Kochen nutzen. Restwärme von Herd und Ofen ausnutzen – einige Minuten vor Ende der Garzeit abschalten. Umluft verbraucht weniger als Ober-/Unterhitze.

Kurz zusammengefasst

Energieeffiziente Geräte (Klasse A/B), richtige Temperatur und Beladung, kurze Laufzeiten und saubere Filter beziehungsweise Dichtungen – so senken Sie den Stromverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte spürbar. Bei defekten oder sehr alten Geräten lohnt sich oft die Reparatur oder der Austausch gegen ein effizientes Neugerät.

Fazit

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten – richtige Temperatur, volle Maschinen, Eco-Programme und guter Wartung – reduzieren Sie den Stromverbrauch von Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler und Herd. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt.

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